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  • Ferdinando De Maria

Chaos

Aktualisiert: 16. Dez 2020

Dreht sich die Welt immer schneller oder kommen wir dem was wir erschaffen nicht mehr nach?

Die Frage ist aber auch, ob wir heute wirklich genügend Zeit haben um uns nach altem Lehrbuch zu organisieren. Gibt es möglicherweise andere Modelle, welche in Frage kommen könnten und die wir sogar schon immer vor der Nase hatten?

Daher wurde ich neugierig und habe mich mit der Chaos- und Systemforschung ein wenig auseinandergesetzt und stelle fest, dass komplexe chaotische Systeme, wie zum Beispiel das Wetter, die Börse oder das Weltwirtschaftssystem gar nicht so chaotisch sind, wie sie auf dem ersten Blick erscheinen. Es gibt darin verdeckte Prinzipien der Selbstorganisation, die unter bestimmten Bedinungen eine höhere Ordnung und damit auch eine verbesserte Effizienz hervorbringen. Das menschliche Gehirn ist ebenfalls ein komplexes und sich selbstorganisierendes System, welches die Fähigkeit hat, sich ständig neuer Umweltbedingungen anzupassen. Es kombiniert die von aussen durch die fünf Sinne hereinkommenden Informationen laufend mit dem intern gespeicherten Wissen, den Erfahrungen und Gefühlen zu immer neuen Verbindungen.

Spannend finde ich persönlich, dass dieses, relativ junges Forschungsgebiet, viele überraschende Antworten beinhaltet, betreffend der Legitimation von heutigen straffen Strukturen und Organisationen.


Mein Wagnis, mich in dieser komplexen Materie hineinzulesen, hat mir gezeigt, dass eine natürliche Dynamik und selbstorganisierende Systeme faszinierende Resultate auf allen Ebenen unseres Denkens hervorbringen können und dass wir damit beginnen sollten umzudenken und Veränderung nicht als Bedrohung wahrzunehmen sondern als natürliche Quintessenz unseres Daseins.

Hier mehr zu diesem spannenden Thema: http://www.conny-dethloff.de/chaostheorie.html

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